Herzlich willkommen in unserer Kirchgemeinde

Angedacht

 

„Gott spricht: Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.“

Jesaja 66,13

 

Liebe Gemeinde,

 

wie schön war das, als ich Kind war und mit meinem Kummer zu meiner Mutter gehen konnte und sie hat mich getröstet. Sie hat mich in die Arme genommen, hin und her gewiegt und alles war gut. Jetzt geht das nicht mehr so schnell. Und doch ist ein In-den-Arm-genommen-werden etwas Schönes bis heute und es tröstet.

 

Zuerst hat Gott diese Worte zu den Israeliten gesprochen. Das ist jetzt 2500 Jahre her. Sie waren 40 Jahre in Babylon im Exil und freuten sich sehr, dass sie wieder in ihre Heimat zurück

durften. Aber es ist alles anders, als es ihnen versprochen wurde. Der Tempel lag in Trümmern, Jerusalem war zerstört. Wie sollte aus den Ruinen wieder eine Stadt werden, in der es sich zu leben lohnt? Die Menschen waren mutlos.

 

In diese Situation hinein spricht Gott: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Gott

erinnert die Israeliten daran, wie das war, als sie noch Kinder waren und ihre Mutter sie in die Arme genommen hat. Gott ist da. Er ist dabei, wenn das, was zerstört ist, wieder aufgebaut wird.

 

Manchmal braucht Trost nur wenig Worte. „Ich bin da“, das kann reichen.

 

Dieser Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja ist die Jahreslosung für 2016. Ein Jahr lang wollen uns die Worte begleiten. Gott spricht sie auch zu uns. Oft sind wir verunsicher und fragen: Wie soll das alles weitergehen? Wo führt das hin? Schaffen wir das wirklich? Diese Fragen stellen wir uns in unserem ganz persönlichen Leben und im Blick auf die Welt.

 

Da tut Trost not, Geduld und ein langer Atem.

 

Es ist noch nicht klar, wohin uns dieses Jahr führen wird, uns selbst und die ganze Welt. Da zerbrechen Träume und da liegt so manches ungeordnet vor uns. Wir sind auf Trost angewiesen.

 

Gott will uns trösten und wir dürfen Trost bei ihm finden, der uns Vater und Mutter zugleich ist. Wir dürfen zu ihm kommen, mit allem, was zerbrochen ist und mit allem, worauf wir hoffen. Gott ist da. Mit ihm werden wir einen guten Weg durch das neue Jahr gehen können, da bin ich mir sicher!

 

Herzlich grüßt Sie im Namen

der Mitarbeiter und Kirchvorsteher Ihre Pfarrerin Christiane Rau

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